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Mentoring wird im Zuge der Personalentwicklung eingesetzt, vor allem in Unternehmen, aber auch bei persönlichen Beziehungen und bezeichnet den Wissenstransfer zwischen einem Mentor und einem Mentee. Im Unterschied zum regulären Coaching ist der Mentor für die Tätigkeit nicht eigens ausgebildet. Als Qualifizierungsmaßnahme fördert das Mentorat den Erfolg im Job und eignet sich vor allem für Studenten und Berufsanfänger. Durch das Mentorat können Kontakte geknüpft werden, die für den späteren Erfolg im Beruf essentiell sind.

Die Einsatzbereiche von Mentoring

Beim Mentoring findet ein Wissenstransfer statt, der zwischen einem Mentor und einem Mentee erfolgt. Der Mentor besitzt gegenüber dem Mentee einen Wissens- oder Erfahrungsvorsprung, der mit diesem geteilt wird. Anders als bei traditionell eher üblichen Coaching-Programmen ist der Mentor in der Regel nicht eigens für diese Tätigkeit ausgebildet, sondern besitzt lediglich in dem Fachgebiet einen Wissensvorsprung. In der Personalentwicklung wird zwischem formellem und informellem Mentorat unterschieden. Informelle Beziehungen entstehen meist durch die Teilnahme an Netzwerken oder über persönliche Beziehungen. Sie sind nicht Bestandteil institutioneller Strukturen.

Derartige Verbindungen werden häufig zwischen gleichrangigen Personen in Wirtschaft und Politik geknüpft. Formell wird es als Mittel der Personalentwicklung in Unternehmen, Hochschulen, Stiftungen, Sozialen Einrichtungen, Vereinen, Städten und Kommunen eingesetzt. Die Zuteilung der Partner erfolgt dabei beim formellen und organisierten Mentorat durch eine zentrale Koordinationsstelle. In angelsächsischen Ländern ist es wiederum nicht unüblich, dass sich die Partner in Eigenregie zusammenfinden. Strukturfremde und externe Mentoren werden in Hochschulen und Unternehmen nur selten eingesetzt.

Der Nutzen von Mentoring

Ein Anreiz des Mentoring besteht darin, dass beide Seiten einen Nutzen aus der Beziehung ziehen können und vom Programm profitieren, was die Chancen für den Erfolg im Job verbessert. In der Regel hilft die Erfahrung des Mentoren, um etwa das eigene Leistungsvermögen besser einschätzen zu können. Der Mentee erhält so bei seiner Tätigkeit die Unterstützung des Mentoren und kann diese effizienter gestalten und ausführen. Über den Mentoren ist es möglich, berufliche Kontakte zu knüpfen und Einblicke in Strukturen und Arbeitsweisen zu gewinnen, die in der Berufswelt üblich sind.

Der Mentee wird früh in vorhandene Netzwerke eingebunden, die für den späteren Erfolg im Beruf unabdingbar sind und kann leichter feststellen, ob der jeweilige Beruf zu ihm passt oder nicht. Das wiederum fördert den Mut, einen eigenen Karriereweg zu finden und diesen zielstrebig zu verfolgen. Aber auch für den Mentoren bietet der Austausch wertvolle Erkenntnisse und die Möglichkeit, Einblick in die aktuelle Forschung zu erhalten. Die Zusammenarbeit mit dem Mentee erlaubt es, über eigene Entscheidungen im Arbeitsleben zu reflektieren und fördert den Aufbau sozialer und kommunikativer Kompetenzen. Das Mentorat bietet außerdem die Chance, qualifizierten Nachwuchs für das eigene Unternehmen zu gewinnen.

Die Formen des Mentoring

Informelle Mentorate entstehen eher zufällig und nehmen einen offenen Verlauf, der nicht so durchstrukturiert und organisiert ist, wie bei einem institutionalisierten Mentorat. Dieses wiederum entsteht über einen Vermittler und der Wissenstransfer wird über den gesamten Verlauf begleitet. Die Formalisierung trägt zur offiziellen Anerkennung der Beziehung bei. Bei einem externen und organisationsübergreifenden Mentorat finden sich Partner aus unterschiedlichen Branchen und Organisationen, die untereinander hierarchiefrei agieren.

Ein individuelles Mentoring liegt vor, wenn zwischen Mentor und Mentee eine exklusive Beziehung besteht. Wird eine Gruppe betreut, so spricht man von einem Teammentoring. Peermentoring findet unter Gleichgestellten statt und wird häufig in Wirtschaft und Politik genutzt, um einen Nachfolger aufzubauen oder einzuarbeiten. Landläufig bekannt ist auch das Supportmentoring, das vor allem in Internetforen angewendet wird und darin besteht, einer Person bei der Lösung einer Frage weiterzuhelfen.
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/// Arbeitsgruppe Deutscher Akademiker (ADA) – Mentoring für Wirtschaft und Wissenschaft